Montag, 23. Dezember 2013

Erster Rückflug nach Deutschland

Es ist der 28. November, 20:53 Uhr in Japan, 12:53 Uhr in Deutschland. Ich werde noch eine gute Stunde im Flugzeug sitzen und nutze die Zeit, den Blog zu aktualisieren.



Heute hieß es, (sehr) früh aufstehen, denn um 10:25 Uhr ging mein Flieger von Narita nach Frankfurt. Es würde ein langer Tag werden, bzw. das wird er noch. Mehr schlecht als recht irgendwas um die drei Stunden geschlafen, ging es im Dunkeln mit gepackten Taschen zur Bahn. Ich hatte bereits am Wochenende eine Fahrkarte für den Narita Express gekauft. So fuhr ich 6:15 Uhr mit der JR Chuo Line (Rapid) nach Shinjuku und wartete dort eine knappe halbe Stunde auf meine Bahn. Die busiest Station Tokyos war unvorstellbar leer. Kein Vergleich zu den Massen und dem Gewusel, das hier tagsüber herrscht.

Busiest station in Japan - not so busy at 6amNarita Express

Die Fahrt nach Narita war 80min lang und verlief eigentlich ganz ruhig. Mein Nachbarsitz war frei und ich bin sogar eingeschlafen. Am Flughafen ging der Checkin dann auch fix. Mir wurde noch angeboten, für 50.000 Yen auf die Business Class zu upgraden, aber das wollte ich dann auch nicht. So sitze ich hier in der Eco und stelle fest, dass die kleinen Japaner mit ihren kürzeren Beinen deutlich bequemer sitzen. Ich bin so froh, wenn dieser endlose Flug bald vorbei ist.

Das Packen ging erstaunlich gut. Statt der erlaubten 2 Koffer, wollte ich jedoch nur mit einem reisen. Der Kofferinhalt besteht jedoch zu 90% aus Geschenken und Mitbringseln. Kein Scherz… Aber das war ja irgendwo auch Ziel… Ich wollte das meiste jetzt schon kaufen und mitnehmen, um dann Ende Januar keine Platzprobleme zu bekommen. Und das Gewicht hat auch perfekt gepasst. Trotz 3 kleiner 0,5l-Flaschen für die An- und Weiterreise wog der Koffer 21,6kg (23kg erlaubt).

Das Inflight Entertainment ist das wohl schlechteste, das ich je bei Vordersitzbildschirmen erlebt habe. Wo sind die Blockbuster hin? Ich kenne kaum welche der Filme und wenn, sind sie alt (Kevin allein zu Haus – ernsthaft?!). Bisher habe ich White House Down, Club der toten Dichter und Now you see me (Die Unfassbaren?) geschaut. Letzterer war mir völlig unbekannt, aber doch überraschend gut.

Das Essen war ok. Wir haben sogar eine kleine Speisekarte bekommen. Zum Mittag gab es Schupfnudeln mit Rindgulasch, zum Abendbrot Pasta mit Tomatensoße. Das Sushi vom Mittag habe ich ganz uneigennützig meiner japanischen Sitznachbarin geschenkt.
The menu
 
LunchDinner

Gerade kam eine Cockpit-Durchsage. In Frankfurt ist es 1 Grad kalt, bewölkt und Nieselregen. In Japan sind immer noch über 10 Grad, wie gemein. Gut, dass ich meine Winterjacke (die ich in Japan noch nicht ein Mal getragen habe) mitgenommen habe.

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