Bei
strahlendem Sonnenschein verließ ich den Kaiserpalast und ging zur Tokyo
Station. Zwischen den beiden Orten liegt das Marunouchi-Viertel. Hier
soll sich eine Straße befinden, die der 5th Avenue New Yorks gleicht.
Mir blieb sie am Samstag verborgen, sodass ich mich wunderte. Erst am
Sonntag, als ich noch einmal im Marunouchi-Viertel war, erschloss sich
mir, was gemeint war.
Samstag, 23. November 2013
Dienstag, 19. November 2013
Kaiserpalast / Imperial Palace / Edo Castle / Kokyo
Damit der andere Eintrag nicht mit Bildern explodiert, bekommt der Kaiserpalast einen eigenen ;-)
Hibiya Park mit Chrysanthemen
Der Samstag, 16. November, war ein herrlicher Tag. Zunächst wusste ich nicht so recht, was ich machen sollte und hatte vom Wetter abhängig gemacht, ob ich den Kaiserpalast besuchen würde. Besseres Wetter hätte wohl nicht sein können wenn man Mitte November im T-Shirt durch den Palastgarten laufen kann.
Der Tag begann im Hibiya Park, von dem aus ich dann Richtung Norden zum Kaiserpalast ging. Abgeschlossen habe ich den Sightseeing Tag an der Tokyo Station, an/in der man sich auch eine ganze Weile aufhalten kann.
Der Tag begann im Hibiya Park, von dem aus ich dann Richtung Norden zum Kaiserpalast ging. Abgeschlossen habe ich den Sightseeing Tag an der Tokyo Station, an/in der man sich auch eine ganze Weile aufhalten kann.
Samstag, 16. November 2013
Mittagswoche, die Dritte
Tja, was soll ich sagen. Auch in der 3. Woche habe ich natürlich Mittag gegesesn. Und dabei war ich nur EIN Mal beim Inder!!
Außerdem liegt fast täglich irgendein Snack auf meinem Schreibtisch. Es braucht sich also niemand Sorgen machen, dass ich hier verhungere ;-)
Außerdem liegt fast täglich irgendein Snack auf meinem Schreibtisch. Es braucht sich also niemand Sorgen machen, dass ich hier verhungere ;-)
Harajuku nach Feierabend
Nach Feierabend fuhr ich am Dienstag, 12. November, nach Harajuku. Ich hatte im Internet gefunden, dass man als Touri für 2 Wochen einen wifi-Zugang zu bestimmten Hotspots von NTTEast bekommen konnte und wollte mir so eine Karte holen.
Außerdem kam ich dieses Mal dazu, mir einen der berühmten Crepes zu kaufen, und ich besuchte den Laden Kiddyland.
Außerdem kam ich dieses Mal dazu, mir einen der berühmten Crepes zu kaufen, und ich besuchte den Laden Kiddyland.
Immigration Office
Am Montag, 12. November, ging ich mit Jennifer zum Immigration Office, um mich umzumelden. Bereits in meiner ersten Woche hatten wir uns an einem Tag im Büro getroffen und sind nach dem ersten Mail-Check nach Shinjuku gefahren, um mich anzumelden.
Mittwoch, 13. November 2013
FINA Swimming World Cup 2013 - Tokyo
Sonntag, 10. November 2013
Am Samstag erfuhr ich eher durch Zufall auf Facebook, dass der aktuelle Short Course World Cup im Schwimmen eine Station in Tokyo hat. Ich wusste, dass gerade Weltcup-Saison war, aber dass es eine Station in Tokyo geben würde, wusste ich nicht. Wann? Dieses Wochenende, am 9. und 10. November 2013.
Am Samstag erfuhr ich eher durch Zufall auf Facebook, dass der aktuelle Short Course World Cup im Schwimmen eine Station in Tokyo hat. Ich wusste, dass gerade Weltcup-Saison war, aber dass es eine Station in Tokyo geben würde, wusste ich nicht. Wann? Dieses Wochenende, am 9. und 10. November 2013.
Standort:
2 Chome Tatsumi, Kōtō, Tokio, Japan
Dienstag, 12. November 2013
Erdbeben, die Zweite - Stärke 5.5
Am Sonntag, 10. November, um 7:38 Uhr hat es ein weiteres Erdbeben gegeben. Dieses Mal zwar "nur" der Stärke 5.5, aber da es dichter an Tokyo war, kam auch mehr an.
Labels:
Erdbeben
Standort:
Tokyu Stay Yotsuya 東京都新宿区四谷2丁目1−3 四谷東急ビル
Kamakura
Wie bereits kurz erwähnt, hatte Marlen mitbekommen, dass ich in Tokyo bin. Wir haben uns seit 2008 Wernigerode nicht mehr gesehen. Kurzerhand verabredeten wir uns, Samstag Kamakura anzuschauen.
Kamakura ist eine etwa 60km von Yotsuya entfernte Tempelstadt. Es hat mir sehr gut gefallen. Kamakura ist viel grüner als Tokyo und es gibt keine Skyscraper.
Mittag, 2. Woche
Da es durch den Feiertag nur eine kurze Woche war, war sie mittagstechnisch relativ unspektakulär. Na gut, bis auf Freitag. Anne und Sushi :o
Ikebukuro
Es müssen ja nicht immer nur Tagesausflüge sein
;-) So lief ich nach der Arbeit nach Ikebukuro. Die Bahn war mir in die
Richtung zu voll und etwas gehen, tut nach dem Sitzen im Büro ganz gut.
Montag, 11. November 2013
Akasaka & Hie Shrine
Am Montag, 04. November, war frei. Eigentlich ist Culture Day am 3. November, aber der freie Tag wurde auf Montag verlegt. So nutzte ich den Tag für einen kleinen Ausflug nach Akasaka, das an Yotsuya grenzt. Dort besuchte ich dann auch den Hie Shrine.
Labels:
Geocaching,
Holidays,
Sightseeing
Standort:
Akasaka, Minato, Tokio, Japan
Arena-Shop
Auf dem Weg von Harajuku zur Shibuya-Station kam ich
an einem Arena-Laden vorbei. Arena scheint hier deutlich größer als
Speedo zu sein, jedenfalls war Speedo auch nicht als Sponsor der
Tokyo-Weltcup-Station aufgetreten. Überall Arena. Auch vor der Halle war
nur ein Arena-Händler.
Shibuya (2): Harajuku & Shibuya Station
Nach dem Schrein ging es nach Harajuku. In die Takeshita Street,
um genau zu sein. Ich befand mich immer noch auf den Spuren dieses
"Shinjuku stroll to find Kawaii".
Abschließend lief ich zur Shibuya Station, der letzten Station des Spaziergangs.
Abschließend lief ich zur Shibuya Station, der letzten Station des Spaziergangs.
Shibuya (1): Meji
Am Sonntag entschied ich mich für Harajuku im Stadtteil Shibuya. Ich
wurde gewarnt, dass es wahnsinnig voll sein würde - und das sollte
stimmen. Aus der Haltestelle kommend bekam ich zunächst einen Schreck
angesichts der Menschenmassen, aber die verteilten sich dann auf den
Park, die Takeshita Street und weitere Ecken Harajukus. Ich wollte diesem Plan folgen.
Samstag, 9. November 2013
Eine Bahnfahrt, die ist lustig, eine Bahnfahrt, die ist...
Ich glaube, so laaaaangsam habe ich das mit dem
Bahnfahren und meinem Pendlerpass raus.
Meine Erkenntnisse zum Bahnsystem in Tokyo der vergangenen Wochen und ein paar Bilder:
Meine Erkenntnisse zum Bahnsystem in Tokyo der vergangenen Wochen und ein paar Bilder:
Odaiba (4): Dream Yosacoy Festival - Videos
Da Bilder ja gar nicht die wunderschönen Tänze wiedergeben können, versuche ich, das erste Mal Videos hochzuladen :-)
Viel Spaß beim Ansehen!
As photos cannot remotely show how amazing those Dream Yosacoy Festival dances were, I want to try to upload videos for the very first time. I hope it works :-)
Enjoy watching them!
Viel Spaß beim Ansehen!
As photos cannot remotely show how amazing those Dream Yosacoy Festival dances were, I want to try to upload videos for the very first time. I hope it works :-)
Enjoy watching them!
Standort:
2 Chome-4 Daiba, Minato, Tokio, Japan
Odaiba (3): Dream Yosacoy Festival
Es ist nun schon wieder eine Woche her, dass ich in Odaiba war, aber was ich dort zu sehen bekam, fand ich so toll, dass ich darüber natürlich auch noch schreiben muss.
In der letzten Woche googelte ich, ob es am Wochenende anlässlich des Feiertags, immerhin war Culture Day, irgendwelche kulturellen Veranstaltungen gab. Ich fand das Dream Festival, auch wenn mir nicht ganz ersichtlich war, was genau das war. Es sollte an 3 Orten, u.a. Odaiba stattfinden. Perfekt also.
In der letzten Woche googelte ich, ob es am Wochenende anlässlich des Feiertags, immerhin war Culture Day, irgendwelche kulturellen Veranstaltungen gab. Ich fand das Dream Festival, auch wenn mir nicht ganz ersichtlich war, was genau das war. Es sollte an 3 Orten, u.a. Odaiba stattfinden. Perfekt also.
Labels:
Japan,
Kleidung,
Kultur,
Sightseeing,
Tanz
Standort:
2 Chome-4 Daiba, Minato, Tokio, Japan
Mittwoch, 6. November 2013
Ginza
Eigentlich war ich nach Odaiba platt, aber es war noch gar
nicht so spät, dass ich noch nicht wieder zurück ins Apartment wollte.
Ich überlegte also, was ich noch machen konnte. In Shimbashi musste ich
umsteigen. Ich nutzte die Gelegenheit, einfach zur nächsten UBahnstation
zu laufen und von dort weiter zu fahren. So landete ich in Ginza.
Labels:
Shopping,
Sightseeing
Standort:
Ginza, Chūō, Tokio, Japan
Odaiba (2): Shoppen
Auf Odaiba kann man ganz wunderbar shoppen. Hier wieder ein paar Bilder aus der bunten Welt des Kitsch.
Montag, 4. November 2013
Odaiba (1): Die Insel Odaiba
Am Samstag fuhr ich morgens nach Odaiba. Odaiba ist eine künstlich angelegte Insel. Da dieser Blog ja großen wissenschaftlichen Anspruch erhebt, verweise ich an dieser Stelle einfach mal auf den Wikipedia-Artikel zu Odaiba. Es war ein richtig schöner Tag dort, auch wenn das Wetter nicht so mitspielte (Regen war eigentlich nur für Montag angesagt). Daher besuchte ich dann auch nicht die Fuji-Aussichtsplattform oder drehte eine Runde auf dem Riesenrad. Das mache ich dann ein andermal bei besserer Sicht :-)
Labels:
Ausblick,
Public Transport,
Shopping,
Sightseeing
Standort:
Daiba, Minato, Tokio, Japan
Die verschwundene Post
Bisher habe ich wahrscheinlich noch die größten Fettnäpfchen ausgelassen. Doch würde ich wirklich wissen, wenn ich in eins trete? Nun ja, in den letzten Tagen sind mir 2 Ereignisse in Erinnerung geblieben:
Der Fahrstuhl
Über die Angewohnheit der Japaner, den Türen-schließen-Knopf zu drücken, hatte ich ja bereits geschrieben. Genauso benutzen sie aber auch oft den Knopf, um die Türen offen zu halten, um noch eine weitere Person in den Fahrstuhl zu lassen, die gerade angespurtet kommt.
Es war ein Arbeitstag letzte Woche, als ich zufällig Jennifer an der Bahn begegnete. Sie lief genau hinter mir die Treppe hoch. Einen kurzen Stop im convenience store später gingen wir plaudernd zum Büro. Die Firma sitzt auf der 1., 2. und 5. Etage. Die 3. und 4. Etage wird von anderen Firmen benutzt.
Als wir also auf den Fahrstuhl zuliefen, waren bereits eine Frau und ein Mann im Fahrstuhl. Die Frau hielt für uns den Fahrstuhl an und wir beeilten uns, hinein zu kommen.
Die Frau fuhr bis in die 4. Etage und stieg aus. Zuvor warf sie uns jedoch einen bösen Blick zu. Das hatte ich wahrgenommen, wusste jedoch überhaupt nicht, warum?! Jennifer erklärte es mir. Es ist unhöflich, im Fahrstuhl zu reden. Nun hatte sie schon extra für uns den Fahrstuhl angehalten und dann steigen wir ein und ich quassel los. Wahrscheinlich kam noch dazu, dass die gute Dame an dem Tag mit dem falschen Bein aufgestanden war. Auch wenn ich darauf in Zukunft mehr achten werde, fand ich's rückblickend amüsant. Die hat so grimmig geguckt haha
Ich frage mich, ob ein japanischer Business Plan den elevator pitch bestehen würde, wenn doch nicht gesprochen wird?! hihi
Die verschwundene Post
Die ersten Postkarten sind schon gekauft (wer außer den "üblichen Verdächtigen" noch eine Karte möchte, muss mir seine Adresse schicken), es fehlten aber noch Briefmarken. Ich wollte also zu einer Post und einen Vorrat kaufen, damit ich die Karten dann nur noch einstecken muss sobald sie geschrieben sind.
Dank Jennifers Hilfe komme ich nun mit der Postseite so weit zurecht, dass ich Filialen suchen und deren Öffnungsseiten lesen kann. (einige Seiten sind auf englisch, aber ausgerechnet die Filialsuche komplett auf japanisch).
Für einen Einblick in diesen ganz normalen Wahnsinn meines Alltags, klickt doch einfach mal hier, um zur Seite des Shibuya Post Office zu gelangen. In der Tabelle sind die Öffnungszeiten der verschiedenen Dienstleistungen angegeben. Die erste Zeile (rot) ist für mich relevant. Die Spalten zeigen dann wiederum Mo-Fr (9-21 Uhr), Sa, und Sonn- und Feiertag (je 9-19 Uhr) an. So wurschtel ich mich durch die Seite...
Als ich gestern in Shimbashi umstieg, zeigte ein Schild, dass in der Nähe eine Postfiliale sein würde. Ich kannte die Öffnugnszeiten nicht, aber dachte, ich versuche mal mein Glück. Ich fand nicht so recht den richtigen Zugang zum Gebäude, sodass ich in einem anderen Eingang die Security-Frau nach dem "Post Office" fragte. Sie sagte, die Post sei schon geschlossen. Ob ich einen ATM bräuchte? Ich weiß, dass (wie die Postbank) die Japanische Post auch Bankdienstleistungen bietet. Ich wollte ja aber wissen, wo die Post war. Hätte ich auf ihre Frage mit ja geantwortet, hätte sie mich zu einem Geldautomaten und nicht zur Post geschickt. Ich fragte also wieder nach der Post. Erneut verneint, einen ATM zu suchen. Ich erklärte ihr, dass ich ja dann nächste Woche zu dieser Post wolle. Daraufhin noch mehr Fragezeichen auf ihrem Gesicht. Sie zog einen Katalog mit Straßenkarten aus ihrem Tisch hervor, blätterte (ziellos?) darin rum. Irgendwann legte sie den Stadtplan weg und meinte "no post office around here". Huch? Wie? Es gibt hier keine Post? Aber sie steht doch überall auf den Schildern!?! Mir schoss zum Glück in den Kopf, dass mir Kollegen bereits vor Abreise von Situationen erzählt hatten, dass Japaner lieber weglaufen wenn sie nicht weiter wissen als das Gesicht zu verlieren. Die Frau war immerhin vom Sicherheitsdienst und konnte nicht einfach weglaufen. Ich biss mir also auf die Zunge, ihr zu erklären, dass ich nicht doof sei und sehr wohl wisse, dass hier irgendwo eine Post steckt, aber das hätte dann auch nichts gebracht, sodass ich mich mit einem "oh ok. Well, thank you." verabschiedete (und nicht weiter nach der Geisterpost suchte).
Die gefundene Post
Die Öffnungszeiten der Post sind.... nun ja... bescheiden. Die meisten Filialen haben Mo-Fr 9-17 Uhr geöffnet. In der Nähe vom Hotel gibt es eine, die bis 18 Uhr geöffnet hat, aber das schaffe ich nicht, da ich etwa eine halbe Stunde von der Arbeit bis nach Yotsuya brauche. Es gibt ganz wenige Filialen, die in der Woche länger und dann auch noch Samstag/Sonn- und Feiertag geöffnet haben. In Schibuya hatte ich eine gefunden, die ich heute aufgesucht habe. Jetzt muss ich also nur noch die Karten schreiben.
Letzte Woche beobachtete ich auf Arbeit Sachi, wie sie Briefe frankfierte. Sie klebte putzige Bärchenbriefmarken drauf. Als ich meinte, die seien ja süß (finden wahrscheinlich auch nur wir Mädels), zog sie eine ganze Mappe mit Briefmarken hervor und blätterte zu einer Seite mit Disney Briefmarken. Da sie weiß, dass ich Disney mag, zog sie folgenden Bogen zielstrebig hervor. Den gab's leider heute bei der Post nicht. Schade...
Der Fahrstuhl
Über die Angewohnheit der Japaner, den Türen-schließen-Knopf zu drücken, hatte ich ja bereits geschrieben. Genauso benutzen sie aber auch oft den Knopf, um die Türen offen zu halten, um noch eine weitere Person in den Fahrstuhl zu lassen, die gerade angespurtet kommt.
Es war ein Arbeitstag letzte Woche, als ich zufällig Jennifer an der Bahn begegnete. Sie lief genau hinter mir die Treppe hoch. Einen kurzen Stop im convenience store später gingen wir plaudernd zum Büro. Die Firma sitzt auf der 1., 2. und 5. Etage. Die 3. und 4. Etage wird von anderen Firmen benutzt.
Als wir also auf den Fahrstuhl zuliefen, waren bereits eine Frau und ein Mann im Fahrstuhl. Die Frau hielt für uns den Fahrstuhl an und wir beeilten uns, hinein zu kommen.
Die Frau fuhr bis in die 4. Etage und stieg aus. Zuvor warf sie uns jedoch einen bösen Blick zu. Das hatte ich wahrgenommen, wusste jedoch überhaupt nicht, warum?! Jennifer erklärte es mir. Es ist unhöflich, im Fahrstuhl zu reden. Nun hatte sie schon extra für uns den Fahrstuhl angehalten und dann steigen wir ein und ich quassel los. Wahrscheinlich kam noch dazu, dass die gute Dame an dem Tag mit dem falschen Bein aufgestanden war. Auch wenn ich darauf in Zukunft mehr achten werde, fand ich's rückblickend amüsant. Die hat so grimmig geguckt haha
Ich frage mich, ob ein japanischer Business Plan den elevator pitch bestehen würde, wenn doch nicht gesprochen wird?! hihi
Die verschwundene Post
Die ersten Postkarten sind schon gekauft (wer außer den "üblichen Verdächtigen" noch eine Karte möchte, muss mir seine Adresse schicken), es fehlten aber noch Briefmarken. Ich wollte also zu einer Post und einen Vorrat kaufen, damit ich die Karten dann nur noch einstecken muss sobald sie geschrieben sind.
Dank Jennifers Hilfe komme ich nun mit der Postseite so weit zurecht, dass ich Filialen suchen und deren Öffnungsseiten lesen kann. (einige Seiten sind auf englisch, aber ausgerechnet die Filialsuche komplett auf japanisch).
Für einen Einblick in diesen ganz normalen Wahnsinn meines Alltags, klickt doch einfach mal hier, um zur Seite des Shibuya Post Office zu gelangen. In der Tabelle sind die Öffnungszeiten der verschiedenen Dienstleistungen angegeben. Die erste Zeile (rot) ist für mich relevant. Die Spalten zeigen dann wiederum Mo-Fr (9-21 Uhr), Sa, und Sonn- und Feiertag (je 9-19 Uhr) an. So wurschtel ich mich durch die Seite...
Als ich gestern in Shimbashi umstieg, zeigte ein Schild, dass in der Nähe eine Postfiliale sein würde. Ich kannte die Öffnugnszeiten nicht, aber dachte, ich versuche mal mein Glück. Ich fand nicht so recht den richtigen Zugang zum Gebäude, sodass ich in einem anderen Eingang die Security-Frau nach dem "Post Office" fragte. Sie sagte, die Post sei schon geschlossen. Ob ich einen ATM bräuchte? Ich weiß, dass (wie die Postbank) die Japanische Post auch Bankdienstleistungen bietet. Ich wollte ja aber wissen, wo die Post war. Hätte ich auf ihre Frage mit ja geantwortet, hätte sie mich zu einem Geldautomaten und nicht zur Post geschickt. Ich fragte also wieder nach der Post. Erneut verneint, einen ATM zu suchen. Ich erklärte ihr, dass ich ja dann nächste Woche zu dieser Post wolle. Daraufhin noch mehr Fragezeichen auf ihrem Gesicht. Sie zog einen Katalog mit Straßenkarten aus ihrem Tisch hervor, blätterte (ziellos?) darin rum. Irgendwann legte sie den Stadtplan weg und meinte "no post office around here". Huch? Wie? Es gibt hier keine Post? Aber sie steht doch überall auf den Schildern!?! Mir schoss zum Glück in den Kopf, dass mir Kollegen bereits vor Abreise von Situationen erzählt hatten, dass Japaner lieber weglaufen wenn sie nicht weiter wissen als das Gesicht zu verlieren. Die Frau war immerhin vom Sicherheitsdienst und konnte nicht einfach weglaufen. Ich biss mir also auf die Zunge, ihr zu erklären, dass ich nicht doof sei und sehr wohl wisse, dass hier irgendwo eine Post steckt, aber das hätte dann auch nichts gebracht, sodass ich mich mit einem "oh ok. Well, thank you." verabschiedete (und nicht weiter nach der Geisterpost suchte).
| There should be a post office around here somewhere |
Die gefundene Post
Die Öffnungszeiten der Post sind.... nun ja... bescheiden. Die meisten Filialen haben Mo-Fr 9-17 Uhr geöffnet. In der Nähe vom Hotel gibt es eine, die bis 18 Uhr geöffnet hat, aber das schaffe ich nicht, da ich etwa eine halbe Stunde von der Arbeit bis nach Yotsuya brauche. Es gibt ganz wenige Filialen, die in der Woche länger und dann auch noch Samstag/Sonn- und Feiertag geöffnet haben. In Schibuya hatte ich eine gefunden, die ich heute aufgesucht habe. Jetzt muss ich also nur noch die Karten schreiben.
| In front of a Japanese post office | Japanese Stamps :-) |
Letzte Woche beobachtete ich auf Arbeit Sachi, wie sie Briefe frankfierte. Sie klebte putzige Bärchenbriefmarken drauf. Als ich meinte, die seien ja süß (finden wahrscheinlich auch nur wir Mädels), zog sie eine ganze Mappe mit Briefmarken hervor und blätterte zu einer Seite mit Disney Briefmarken. Da sie weiß, dass ich Disney mag, zog sie folgenden Bogen zielstrebig hervor. Den gab's leider heute bei der Post nicht. Schade...
| Disney stamps |
Umzug - neues Zimmer
Am Donnerstag Abend hieß es für mich Koffer packen. Das war gar nicht so einfach. Aber letztendlich waren 2 Koffer und mein Rucksack wieder verschlossen und ich bereit zum auschecken. Sachi hatte mir organisiert, dass ich mein Gepäck an der Rezeption lassen konnte und es im Laufe des Tages dann auf's Zimmer gebracht wird. Als ich dann aber auscheckte, gab man mir bereits die neue Key Card, sodass ich meine Sachen hochbringen konnte.
Mein Zimmer ist nun zur anderen Hausseite, zur Straße gelegen. Erst war ich nicht so begeistert, aber in den letzten 2 Nächten hat es mich nicht gestört. Das neue Zimmer ist viiieeeellll schöner und ich bin unglaublich froh, gewechselt zu haben. Es fühlt sich nun nicht mehr wie ein Hotel an, es ist eine richtige kleine Wohnung, wo ich mich nun eingerichtet habe und ankommen kann.
Es schläft sich auch viel besser. Das andere Zimmer war immer so warm, die Klimaanlage dann aber zu kalt und/oder laut und bei offenem Fenster surrten Mücken um mein Ohr. In diesem Apartment ist die Luft deutlich besser.
Ein Kollege hat mir erzählt, dass man ab der 8. Etage bei gutem Wetter Mt. Fuji sehen kann. Mein Zimmer ist nun auf der 11. Etage. Ich weiß allerdings nicht, in welche Richtung man dann gucken muss, ob mein Zimmer zur richtigen Seite zeigt. Die letzten 2 Tage waren ziemlich diesig, ich werde also weiter Ausschau halten ;-)
Mein Zimmer ist nun zur anderen Hausseite, zur Straße gelegen. Erst war ich nicht so begeistert, aber in den letzten 2 Nächten hat es mich nicht gestört. Das neue Zimmer ist viiieeeellll schöner und ich bin unglaublich froh, gewechselt zu haben. Es fühlt sich nun nicht mehr wie ein Hotel an, es ist eine richtige kleine Wohnung, wo ich mich nun eingerichtet habe und ankommen kann.
Es schläft sich auch viel besser. Das andere Zimmer war immer so warm, die Klimaanlage dann aber zu kalt und/oder laut und bei offenem Fenster surrten Mücken um mein Ohr. In diesem Apartment ist die Luft deutlich besser.
Ein Kollege hat mir erzählt, dass man ab der 8. Etage bei gutem Wetter Mt. Fuji sehen kann. Mein Zimmer ist nun auf der 11. Etage. Ich weiß allerdings nicht, in welche Richtung man dann gucken muss, ob mein Zimmer zur richtigen Seite zeigt. Die letzten 2 Tage waren ziemlich diesig, ich werde also weiter Ausschau halten ;-)
| Entrance, kitchen und living room | Bedroom |
New room - new view
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Ausblick,
Packen,
Unterkunft,
Wetter
Standort:
Tokyu Stay Yotsuya 東京都新宿区四谷2丁目1−3 四谷東急ビル
Sonntag, 3. November 2013
Frohe Weihnachten
Irgendwie ist in der letzten Woche in Tokyo Weihnachten explodiert. War am letzten Wochenende von Weihnachten noch gar nichts zu spüren, sind nun bereits die ersten Läden voll dekoriert und man kann Weihnachtszeug kaufen. Das erste Mal begegnete es mir gestern im Disney Store in Odaiba. Heute ging es dann weiter.
Während in Deutschland ja schon seit August Lebkuchen und Schoko-Weihnachtsmänner in den Supermärkten stehen, in den USA aber die Weihnachtsatmosphäre erst so richtig nach Thanksgiving aufkommt, scheinen die Japaner irgendwo dazwischen zu liegen. Dazu muss aber wohl auch erwähnt werden, dass man hier gar kein Weihnachten feiert. Am 23. Dezember ist zwar frei, aber da wird der Geburtstag des Kaisers gefeiert. Dennoch gibt es wohl Weihnachten, aber wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, warum es Halloween und Valentinstag gibt. Und immerhin lieben Japaner es, sich Geschenke zu machen...
Während in Deutschland ja schon seit August Lebkuchen und Schoko-Weihnachtsmänner in den Supermärkten stehen, in den USA aber die Weihnachtsatmosphäre erst so richtig nach Thanksgiving aufkommt, scheinen die Japaner irgendwo dazwischen zu liegen. Dazu muss aber wohl auch erwähnt werden, dass man hier gar kein Weihnachten feiert. Am 23. Dezember ist zwar frei, aber da wird der Geburtstag des Kaisers gefeiert. Dennoch gibt es wohl Weihnachten, aber wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, warum es Halloween und Valentinstag gibt. Und immerhin lieben Japaner es, sich Geschenke zu machen...
| Disney Store in Odaiba | Christmas store in Ginza |
| Cartier all wrapped up, also Ginza | Entrance to Tokyu Plaza in Shibuya |
Labels:
Holidays,
Shopping,
Weihnachten
Standort:
Ginza, Chūō, Tokio, Japan
Meine kulinarische Woche
Was ich so auf Arbeit mache, hat in diesem Blog nichts zu suchen. Was ich aber so in den Mittagspausen treibe, ist da schon eher interessant ;-) Für alle, die Angst hatten, ich würde in Japan entweder an Sea Food ersticken, durch Stäbchen verhungern oder auch sonst ziemliche Probleme kriegen - ich kann euch beruhigen - die erste Woche lief erstaunlich gut und ich habe bereits ein Lieblingsrestaurant in der Nähe der Arbeit. Wenn ich da aber jeden Tag essen gehe (was ich problemlos könnte), komme ich wahrscheinlich 10kg schwerer wieder.
Ich probiere mal eine (für mich) neue Funktion aus. Zum Weiterlesen auf "weitere Informationen" klicken. Ist das besser so oder soll ich die Posts wieder so "man sieht gleich alles" lassen wie vorher?
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