Freitag, 17. Januar 2014

Ausgehen in Shinjuku

Am Abend des Sonntag, 22. Dezember, zog es uns nach Shinjuku, wo uns letztendlich nach einer kuriosen Begegnung deutschsprachiger Schlager in ein Restaurant lockte.


Währen wir die Straßen entlangschlenderten, unschlüssig, wo und was wir essen würden, begegnete und plötzlich ein LKW mit einer sehr speziellen Ladung. DHL transportiert aber wohl wirklich ALLES.


An einer Straßenecke mitten in der Fußgängerzone hörten wir auf einmal deutschsprachigen Schlager. Konnte das wirklich wahr sein? Man konnte gar nicht anders als automatisch mitzuwippen während man die Essensmodelle vor der Tür studierte. Wir beschlossen, das Restaurant auszuprobieren, aber doch irgendwie in der Hoffnung, dass drinnen nicht die gleiche Musik spielen würde - sie tat es nicht.
Ich bestellte ein Gericht, dass ich schon längst bei Jonathans probieren wollte aber bisher nicht dazu kam. Es war auf der einen Seite ein Reisomlet, also eine Schicht Reis, darauf ein Haufen Rührei bzw. im Rührei auch teilweise Reis. Dazu gab es sowas wie Goulasch? Rindfleischstücken in einer speziellen Soße. Mal von den Zwiebeln in der Soße abgesehen, hat es mir gut geschmeckt. Dazu bestellte ich uns noch Sake. Auch wenn der Krug nicht groß aussieht, schienen wir uns endlos oft einschenken zu können. Ich könnte schwören, dass wir 2x 5 Kurze aus dem Ding kriegten, aber das mag vielleicht doch etwas übertrieben sein. Aber drei Runden waren es bestimmt!
Das dritte Bild zeigt einen Auszug der Speisekarte. Wir hätten auch Eisbein bestellen können ;-) Ich dachte mir, es gibt euch mal einen Einblick, wie das aussieht wenn man in so einem Restaurant eine Speisekarte bekommt. Zur Orientierung bei den Preisen: 1420 Yen = 10 Euro. 1000 Yen = 7 Euro.

My dinnerI also ordered cold sake

Part of the menu

Der Nachtisch stand eigentlich vor der Hauptspeise fest. Auf dem Weg kamen wir an einem Frozen Yoghurt Laden vorbei und beschlossen, hier Nachtisch zu essen. Man nahm sich einen Becher und konnte zwischen verschiedenen Geschmacksrichtungen wählen. Ich entschied mich für Erdbeer/natur-Mix. Das Eis zapfte man selbst aus Automaten. Dann konnte man sich aus verschiedenen Behältern selbständig Toppings auffüllen. Ich blieb bei Erdbeeren und noch ein paar Streuseln. Das ganze wurde an der Kasse gewogen und nach Gewicht abgerechnet. Am besten haben mir aber die Löffel gefallen - ich fand die so witzig, dass die inzwischen (abgewaschen) in meiner Besteckschublade liegen. Mit dem Eis in der Hand ging es dann zu Fuß nach Hause.

Delicious frozen yoghurt - the cups are sitting on a scale because you pay according to the weight of the cupsWalking back home while eating frozen yoghurt

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