Montag, 4. November 2013

Odaiba (1): Die Insel Odaiba

Am Samstag fuhr ich morgens nach Odaiba. Odaiba ist eine künstlich angelegte Insel. Da dieser Blog ja großen wissenschaftlichen Anspruch erhebt, verweise ich an dieser Stelle einfach mal auf den Wikipedia-Artikel zu Odaiba. Es war ein richtig schöner Tag dort, auch wenn das Wetter nicht so mitspielte (Regen war eigentlich nur für Montag angesagt). Daher besuchte ich dann auch nicht die Fuji-Aussichtsplattform oder drehte eine Runde auf dem Riesenrad. Das mache ich dann ein andermal bei besserer Sicht :-)


Nach Odaiba kommt man mit einem Monorail, sozusagen einer überirdischen Metro. Ich stieg an der Haltestelle Daiba aus (das mit dem Bahnfahren klappt immer besser) und ging Richtung Freiheitsstatue. Von hier hatte man auch einen guten Blick auf die Rainbow-Bridge, über die auch die Bahn fuhr. Zurück wollte ich eigentlich drüber laufen, um noch ein paar schöne Fotos zu machen, aber ich war so platt und es regnete wieder - also ging es mit der Bahn zurück (einer sehr vollen Bahn - dafür kam ich ins Gespräch mit einem Amerikaner - als nicht-Japaner sticht man halt raus ;-)).

Taking the train over the Rainbow Bridge to OdaibaLady Liberty replica and Rainbow Bridge

360° view of Statue of Liberty, Rainbow Bridge and Fuji TV Studios

Danach verbrachte ich eine Weile im Einkaufszentrum Aqua City. Es war etwa 10:55 Uhr und ich wunderte mich langsam über die Leute, die vor den Eingängen "rumlungerten". Warum gingen sie nicht hinein? Rauchten sie nur? Aber es waren so viele... Die Mall machte erst um 11 Uhr auf. Das fand ich ziemlich spät... Dafür war es dann super leer am Anfang. Kitsch-Bilder folgen wieder separat ;-)
Nach erfolgreichem Shopping ging es zum Fuji-Gebäude. Davor schaute ich jedoch eine ganze Weile den Tänzen des Dream Festivals zu. Das war so schön, dass es auch einen eigenen Eintrag bekommt.
Im Fuji-Gebäude gab es eine Ausstellung, die wie eine Reise durch die Medienwelt war. Ich war schnell durch. Ich kannte niemanden der Nachrichtensprecher, Schauspieler oder Serienstars, sodass ich keinerlei Assoziation zu den Ausstellungsstücken oder Drehorten (man konnte in 2 der Studios schauen) hatte.

Aqua City and FujiFuji Media Holdings Inc.
Danach ging ich in Richtung Riesenrad und kam an noch einer Mall (Diver City) vorbei, durch die ich schlenderte. Auf der Rückseite sollte ein Cache sein, den ich letztendlich nicht fand. Es war nämlich unglaublich viel los. Eine Band schien hier eine Autogrammstunde zu halten.
Gundam in front of mallFerris wheel and another mall

Weiter Richtung Riesenrad kam ich an noch 1 oder 2 Malls vorbei, aber die ließ ich dann doch aus. Genauso wie die Fahrt mit dem Riesenrad. Es war durch den Regen einfach zu diesig. Stattdessen ging ich wieder in Richtung Anfang, um noch eine Mall namens Decks aufzusuchen, die mein Reiseführer empfahl. Ich war etwas enttäuscht vom Angebot im Inneren (ich war etwa 20 Jahre zu alt, um der Zielgruppe der meisten Läden zu entsprechen), aber die Aufmachung des Gebäudes war beeindruckend. Es hatte etwas von einem Schiff, u.a. mit Holzdeck. Auch im Dunkeln war es beeindruckend anzusehen.

Rainbow Bridge in the darkPretty mall looking like a cruise ship

Panoramic view of Rainbow Bridge and mall
Da Odaiba auch einen Sandstrand hat, musste ich natürlich auch hier her. Der Bereich am Wasser entlang ist grün und schön angelegt, sodass man dem Shopping-Trubel entfliehen und einen tollen Blick auf die Rainbow Bridge genießen kann.

Sand in my shoes <3Rainbow Bridge and surfer girl

Ich merkte in der letzten Mall, dass ich nichts mehr aufnehmen konnte. Ich sah zwar all diese Dinge, aber konnte sie nicht mehr abspeichern. Es war also Zeit, zu gehen. Odaiba ist noch so viel größer und es gäbe noch so viel zu entdecken, also werde ich hier bestimmt noch ein paar Mal herkommen und mir den Rest anschauen. Auf dem Rückweg zur Bahn sah ich dann noch einmal das Riesenrad. Es leuchtete in tollen Mustern, meistens verschiedene Formen von Schneeflocken. Ich machte Pause um eine Weile zuzuschauen.

Ferris wheel in the evening

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen