Montag, 11. November 2013

Shibuya (2): Harajuku & Shibuya Station

Nach dem Schrein ging es nach Harajuku. In die Takeshita Street, um genau zu sein. Ich befand mich immer noch auf den Spuren dieses "Shinjuku stroll to find Kawaii".
Abschließend lief ich zur Shibuya Station, der letzten Station des Spaziergangs.


 Bevor ich jedoch zur Takeshita Street kam, musste ich noch diesen charmanten Herren enttäuschen, denn ich wollte ihn wirklich nicht heiraten.

Proposal I just couldn't accept

Takeshita Street, Harajuku

Takeshita dori ist eine bekannte Straße für "Kawaii" (cute things). Es ist eine reine Fußgängerstraße und sie war unglaublich voll, nicht nur die kleinen und engen Läden, auch die Straße selbst. Es schien wirklich ein beliebtes Shopping-Ziel für trendige Kleidung, Accessoires und allerhand weiterem Klimbim zu sein. Man soll hier auch ziemlich flippig gekleidete Japaner sehen. Ich würde sagen, mir sind 2 begegnet. Starkes Makeup, bunte/blonde Haare, gestylt, Kleider, die ... ja, irgendwie schwer zu beschreiben. Ein Mädel, die ich zu dieser Kategorie zählen würde, lief in den vollen Straßen vor mir. Ich habe sie leider nie von vorne sehen können... (siehe Bild).


Entrance to Takeshita StreetCrowded pedestrian street

Lots of little stores - fashion, accessories, merchandise, foodStill Takeshita Street

Crepes of all sorts and kinds are really popular hereFashion store

Again, Takeshita StreetFashionable Japanese

Auf dem Weg zur Shibuya Station

Nach dem Verlassen der Takeshita dori ging ich weiter in Richtung Shibuya Station. Ich bog mal links, mal rechts in Nebenstraßen ab und wich von der empfohlenen Route ab. Ich machte kurz Halt bei American Eagle, kaufte 2 Kleider (ein Schuh-/Kleidungsparadis ist Japan für mich mit meinen 1,78m nicht gerade, weshalb mich diese Errungenschaft umso mehr freute), und bummelte weiter. Dieser Kauf sollte ein doppelter Glücksgriff sein, denn durch meinen Facebook-Check in bei American Eagle wurde Marlen darauf aufmerksam, dass ich in Tokyo bin. Hierzu aber an anderer Stelle mehr.
Weiter Richtung Shibuya Station waren links und rechts der Straße bekannte Marken: GAP, Desigual, Audi Zentrum, und und und. Weitere Marken, deren Shops man hier des öfteren begegnet: Adidas, GAP, Zara, Columbia, Northface, Under Armour, Aigle, Kyocera, ...


Quiet little side streetAudi Zentrum

On a main road, sitting between two skyscrapersView down the main road

Shibuya Station


An der Shibuya Station angekommen, suchte ich den berühmten Hachiko Exit. Die Shibuya Station rangiert mit Ikebukuro auf dem 2. Platz der geschäftigsten Bahnhöfe Tokyos (Shinjuku auf Platz 1). Man trifft sich also bei der berühmten Hachiko-Statue. Ich verweise mal wieder ganz wissenschaftlich auf Wiki.
Bei Hachiko handelt sich um einen Akita, der jeden Tag sein Herrchen an der Shibuya Station abholte und auch nach dessen Tod dort weiterhin jeden Tag wartete. Er gilt nun als Symbol für Treue. Ihm wurde eine Statue an der Shibuya Station errichtet, sein Körper ist präpariert in einem Museum ausgestellt.
Hier noch ein Hinweis, wie man ganz sicher einen Jackass-Stempel auf die Stirn bekommt und garantiert auf einer Million Tourifotos landet: Man stellt sich einfach neben die meistfotografierteste Statue ganz Shibuyas und bewegt sich auch auf Bitte kein Stück zur Seite. Idiot.
Wem der Name Hachiko irgendwie bekannt vorkommt - es gibt einen gleichnamigen Film mit Richard Gere.

Hachiko relief at Shibuya StationHow to be a jackass? Lean on the statue everyone takes a photo of and make sure that you are in every single tourist's photo by not moving an inch, even when asked. Courtesy by the guy on the right

In Shibuya ging ich noch ein bisschen die Einkaufsstraßen auf und ab, querte ein paar Mal die berühmte "Scramble Crossing" Kreuzung. Davon hatte ich bisher noch nicht gehört, aber auch hierzu gibt es einen eigenen Wiki-Eintrag ;-)
Über so eine Kreuzung in Kombination mit Linksverkehr-an-den-sich-niemand-hält zu laufen, gleicht eher einem Slalomlauf. Aber irgendwie schafft man es doch immer auf die andere Straßenseite. Besonders praktisch ist beim Diagonalqueren natürlich, dass man nicht 2x die Straße queren und an der Ampel warten muss, sondern einfach schräg rüberlaufen kann.

Scramble crossing at Shibuya Station
 Danach war ich ziemlich platt und fuhr zurück zum Hotel...

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