Samstag, 16. November 2013

Mittagswoche, die Dritte

Tja, was soll ich sagen. Auch in der 3. Woche habe ich natürlich Mittag gegesesn. Und dabei war ich nur EIN Mal beim Inder!!
Außerdem liegt fast täglich irgendein Snack auf meinem Schreibtisch. Es braucht sich also niemand Sorgen machen, dass ich hier verhungere ;-)


Montag – Thailändisch
Am Montag ging es zu viert wieder zum Thailänder, wo wir schon einmal waren. Ich bestellte wieder den fried rice, durfte aber von den Gerichten der anderen probieren und werde das nächste Mal etwas anderes bestellen. Jennifer und eine andere Kollegin hatten ein Gericht, das aus einem Berg Reis bestand, auf dem ein Spiegelei war. Daneben war ein Berg Hühnchen mit Gemüse. Ich durfte von Tomoko (ich habe beschlossen, sie vorerst beim Vornamen zu nennen bis ich mir endlich ihren langen Nachnamen merken kann) probieren (sie hatte das Gericht ohne Schärfe bestellt) und fand es lecker. Mimura-san hatte eine Suppe mit Nudeln, die sie eifrig vor sich hin schlürfte. Ich durfte von der Suppe probieren, aber es war nicht so wirklich was für mich. Es war eine eigenartige Mischung aus süß-sauer. Nächstes Mal probiere ich also das Reis-Ei-Huhn-Gericht :-)
Als Nachtisch gab es etwas, das die anderen mir nicht richtig beschreiben konnten. Es war eine Suppe mit durchsichtigen Kugeln. Diese waren geschmacksneutral, aber die Soße, in der sie schwammen hat mir nicht so geschmeckt.
Dessert

Dienstag - Indisch
Am Dienstag ging es – oh große Überraschung – zum Inder. Immerhin war es nicht meine Idee - ich ging mit Jennifer und der Assistentin vom Chef-Chef, welche das Restaurant noch nicht kannte - ich ging aber natürlich gerne mit hihi. Das Special war an diesem Tag Mixed Vegetables and Chicken Curry, aber da mir das Hühnchen da zu knubbelig ist, bestellte ich wieder Keema Egg. Wenn das so weiter geht, kann ich bald schon mit „the usual“ (das übliche) bestellen…

Mittwoch - Lunch Deluxe vom Convenience Store
Der Mittwoch war äußerst unspektakulär. Irgendwie schien das Mittag mehr aus Nachtisch als allem anderen zu bestehen. Ich fand nicht so recht jemanden, der mit mir essen ging. Alle, die ich fragte, hatten sich entweder etwas mitgebracht oder waren schon verabredet. Prinzipiell ist es kein Problem, sich irgendwo einzuklinken, aber hier ging es ausnahmsweise mal nicht. Also holte ich mir nur einen O-Saft, mein (mit Abstand) Lieblingssandwich und ein Baumkuchenartiges Stück Dessert zum Mittag. Da die Sonne so herrlich schien, ging ich noch eine Runde durch den Gokokuji Tempel bevor ich zum Essen an meinen Platz im Büro zurückkehrte.

On the left, the subway exit I take every day and the Family Mart convenience store I sometimes go to. Straight ahead is the street where most restaurants (incl. my favorite Indian place) are on.View across the street on my way to the office

Als 2. Nachtisch gab es dann noch ein Gebäckstück. Wir bekamen von einem Hotel als Dankeschön einen Karton mit – wenn ich das richtig verstanden habe – hausgemachtem Gebäck. Es macht hier fast täglich irgendeine Kleinigkeit die Runde – ob Brownie, Gebäck, Hummerkekse oder auch mal eine Runde Mozartkugeln ;-)

A convenience store kind of lunchLeaf pie - very yummy

Wenn jemand im Urlaub oder auf Reisen war, wird eigentlich immer etwas mitgebracht. So ist mir in Läden auch schon aufgefallen, dass es dort immer nett verpackte Schachteln gibt, die als Geschenke mitgebracht werden können. Als Sachi, Jennifer und ich bspw. Sightseeing waren, haben sie auch etwas für die Kollegen mitgebracht am nächsten Tag (ein mit Bananencreme gefülltes, fluffiges Teilchen – war eher nicht so meins). Von einem Kollegen, der in meiner zweiten Woche aus einem Italienurlaub zurück kam, bekam jeder in unserer Abteilung ein kleines Tütchen mit Gewürzen (oder getrockneten Tomaten & Co, das man zu Pasta machen solle). Sachi brachte aus dem Hawaii-Urlaub Kona-Kaffee mit.
Es handelt sich bei diesen Mitbringseln eigentlich immer um etwas essbares (oder trinkbar wie der Kaffee). Aus Deutschland ist besonders Haribo (Goldbären und die Cola-Flaschen) äußerst beliebt. Man kann sie hier zwar auch kaufen, aber sie sind sehr teuer.

Donnerstag - Französisches Cafe mit italienischem Essen
Am Donnerstag ging ich mit Tomoko und Mimura-san zu dem kleinen Lokal hinterm Büro, wo ich schon einmal war und es mir gut geschmeckt hat. Eigentlich wollten wir ja beim nächsten Mal auch Kuchen probieren, aber dafür war kein Platz mehr ;-) Dieses Mal hatte ich sehr leckere Spaghetti Bolognese.

Spaghetti Bolognese


Freitag - Royal Host
Der Freitag war essenstechnisch etwas chaotisch. Jennifer und ich wollten zu einem Sandwichladen. Auf dem Weg begegneten wir noch einer Kollegin, die ich bis dahin noch nicht kannte, sie sich uns anschloss. Als wir dort jedoch ankamen, war bereits eine lange Schlange vor der Tür. Und dabei waren wir extra pünktlich losgegangen und haben uns beeilt. Als nächstes versuchten wir unser Glück in einem Restaurant, das sich dann aber als Raucherlokal herausstellte - ich streikte. Nach einiger Zeit (die Mittagsuhr tickte) landeten wir bei einem Lokal, das mit Jonathans vergleichbar ist und Royal Host hieß. Wir bestellten, es dauerte eine ganze Weile bis das Essen kam.
Ich hatte Hühnchen (leider wieder mit Haut und nicht so mager wie ichs gerne gehabt hätte - ich glaube, ich werde hier temporär zum Vegetarier. Dazu Pommes, Bohnen, Mais und ein Teller Reis. Zuvor gab es noch Suppe (Zwiebelsuppe?).

Soup, rice, fries, beans, corn, egg, chicken and soy-butter-sauce
Eigentlich wollten Jennifer und ich uns noch ein bestimmtes Dessert teilen, auf das wir ein Auge geworfen hatten, aber leider hatten wir dafür dann keine Zeit mehr. Nächstes Mal!
Als kleines Goodie gab es am Freitag im Büro ein Tütchen mit Reiscrackern. Da es auf einmal auf meinem Platz lag, weiß ich nicht, wo es herkam. Ach ja, und Lebkuchen gab es auch noch am Freitag ;-)
Pretty wrappingRice cracker

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