Es ist inzwischen 10:30 Uhr Ortszeit Tokyo, also 03:30 Uhr
in Deutschland. Ich sitze im Auto auf dem Weg zum Hotel. Im Auto
gibt es einen Free Wi-Fi Spot, sodass ich etwas surfen kann und die Zeit
vergeht. Die Fahrt dauert etwa 90min. Doch der Reihe nach.
Wieder ging das Aussteigen recht schnell. Der Weg bis zum
Immigrations nahm jedoch kein Ende. Gefühlt liefen wir ans andere Ende des
Flughafens. Bei der Passkontrolle angekommen, checkten 2 Damen die Reisepässe.
Mir fehlte ein Formular, das ich also noch ausfüllen musste. Erst dann durfte
ich zum Immigration Officer. Hier ging alles ziemlich schnell, ohne warten.
Dieser nahm mir mein CoE weg und gab mir eine Immigration Card. Sie ist so groß
wie eine Bankkarte und außer meinem Namen und Geburtsdatum kann ich mal wieder
nichts darauf lesen.
Weiter ging es zum Gepäckband. Da meine Koffer ein
„Priority“-Band hatten, drehten sie schon ihre Runden als ich endlich ankam. Am
Flughafen gab es wieder Free Wifi, sodass die ersten „angekommen“-Nachrichten
verschickt werden konnten.
Mit dem Gepäck ging es weiter zum Zoll. Halt, erst noch ein
Zollformular ausfüllen – an dem Tisch kam ich eher zufällig vorbei. Der Beamte
schaute etwas skeptisch auf meine 2 Koffer bevor er in meinem Pass entdeckte,
dass ich ja etwas länger bleibe. Daraufhin ließ er mich passieren.
In der Empfangshalle wartete ein Mann in Anzug, Mütze und
weißen Handschuhen, der ein Schild mit meinem Namen hielt. Es war Nanju, mein
Fahrer, der sich tierisch zu freuen schien, dass ich da war und er mich nicht
verpasst hat. Durch das Ausfüllen der Formulare kam ich recht spät aus der
Halle. Er nahm daraufhin meine Koffer und brachte mich ins Parkhaus zu einem
Wartebereich. Was war das erste Auto, dass ich sah, während ich dort wartete –
ein Mercedes… (C-Klasse? E-Klasse? Keine Ahnung, es war weiß :x). Wenig später
kam Nanju vorgefahren, öffnete mir die Tür, wuchtete mein Gepäck in den
Kofferraum. Der Innenraum des Wagens ist etwas skurril für meinen Geschmack.
Schwarzes Leder und darüber weiße Häkel-Sitzschoner. Aber das beste –
Internetzugang :-) Handy und Laptop waren also schnell verbunden, nur ist in
Deutschland gerade niemand wach, um mir zu antworten :-(
| My luggage - waiting for the driver |
Nun sitze ich hier, schaue beim Tippen aus dem Fenster,
wobei man nicht viel sieht. Ich vermute, dass wir auf einer Art Autobahn sind
und die hohen Wände links und rechts Lärmschutz darstellen. Man fährt hier auf
der linken Seite, das finde ich immer etwas ungewohnt. Auf den Straßenschildern
kann ich immer mal Orte wie Yokohama, Tokyo, Kawasaki lesen, aber da hört’s
auch schon auf.
Es ist jetzt 10:50 Uhr und es sind noch 8km bis zum Ziel.
Laut Navi sind wir 11:10 Uhr da, aber da es nun immer voller wird, vermute ich,
dass wir länger brauchen werden. Ich mache aber nun den Laptop zu und schaue noch
etwas aus dem Fenster.
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